Materialkunde Yak

Yakwolle wird immer beliebter und das aus gutem Grund. Sie verbindet hervorragende Trageeigenschaften mit extremer Langlebigkeit und nahezu nichtigem Pilling.
Sie speichert Körperwärme besonders gut und schützt selbst noch bei Temperaturen weit unter null Grad. Die Fasern der Wolle sind extrem fein, was sie besonders weich macht. Yakwolle kratzt nicht und ist trotz ihrer enormen Wärmeleistung sehr leicht. Außerdem ist sie hautfreundlich, anschmiegsam und dennoch sehr robust. Yakwolle ist meist gutverträglich für Allergiker und absorbiert auch Feuchtigkeit hervorragend.
Diese kostbare Wolle wird vom Yak-Rind gewonnen, das in Zentralasien beheimatet ist. Das Hochlandrind verfügt über eine zweischichtige, extrem dichte Wolle, die es in seinem natürlichen Lebensraum gegen Wind und Wetter schützt. Die robuste Yak-Haar-Wolle ist besonders angenehm zu tragen und gilt als Wolle höchster Qualität.
Für die Herstellung von Kleidung und Handstrickgarnen wird ausschließlich die feine Unterwolle, auch das als Feinwolle bezeichnete Unterhaar, verwendet. Es ist im Gegensatz zum Deckhaar spinnfähig. Die Wolle der Yaks wird sowohl durch eine Schur – ähnlich der von Schafen – oder durch Kämmen gewonnen. Traditionell kämmen die Yak-Hirten ihre Tiere einige Wochen vor einer Schur regelmäßig aus, um vorab bereits feine Unterwolle zu gewinnen. Zum Beginn des Sommers verlieren die Tiere ihr Unterfell ganz natürlich.

Zur Auswahl „Garne mit Yak-Wolle“…